Hermann-Josef Breuer

Hermann-Josef Breuer erinnert mit seinem Stiftungsfonds an seine Ehefrau Inge Breuer. Damit erfüllt er ihren großen Wunsch, Menschen mit Augenleiden und Blinde über lange Zeit besonders zu unterstützen. Nach ihrem plötzlichen Tod konnte Inge Breuer ihre Augen spenden. So hat sie zwei Menschen zu neuer Sehkraft verholfen. Auch der „Inge-Breuer-Stiftungsfonds“ unter dem Dach der Sternsinger-Stiftung engagiert sich für blinde und augenkranke Kinder in Äthiopien. Wie viele Stifter nutzt auch Hermann-Josef Breuer die Möglichkeit, zu Lebzeiten seinen Stiftungsfonds ins Leben zu rufen und die ersten Schritte – wie die Auswahl des Hilfsprojekts – zu begleiten. Im Testament kann der Stiftungsfonds dann als Erbe oder Vermächtnisnehmer eingesetzt werden. So behält der Stifter seine Flexibilität und stellt zugleich sicher, dass seine Ziele und Wünsche erfüllt werden.

Pfarrer Axel Heinekamp

Pfarrer Axel Heinekamp hat besondere Ereignisse in seinem Leben genutzt, die Lebensbedingungen von Kindern nachhaltig zu verbessern. Eine Pastoralreise nach Ghana, bei der er Hilfsprojekte der Sternsinger besuchen konnte und selbst erlebte, wie segensreich dieses Engagement ist, hat Pfarrer Heinekamp sehr beeindruckt. Einige Zeit später verstarb sein Vater. Gemeinsam mit seiner Mutter musste er vieles neu ordnen, manches loslassen und vor allem Sinn-volle Entscheidungen zur Nutzung der Werte seiner Eltern finden. Beide Erlebnisse passten hier ineinander wie Puzzle-Stücke. Axel Heinekamp wollte seine Erbschaft nicht vollständig für sich behalten und hat einen Teil davon in die gerade neu gegründete Sternsinger-Stiftung gegeben, um Kinder zu fördern. Die Sternsinger-Stiftung überzeugte ihn, so dass er seine Zustiftung in der Zwischenzeit erhöhte und die Stiftung auch in seinem eigenen Testament als Begünstigte einsetzte. Getragen haben Axel Heinekamp bei diesen nicht alltäglichen Entscheidungen die Hoffnung, die er bei seiner Reise nach Ghana erlebte, und das Vertrauen, das seine Eltern in ihn pflanzten. Beim Vorsorge-Tag der Hilfswerke im November 2016 in Frankfurt ermutigte und bestärkte Pfarrer Heinekamp viele Interessierte mit seinen guten Erfahrungen. Das Bild entstand bei dieser Veranstaltung.

Ehrentraud Bohnengel

Den Anstoß gab meine Mutter Elsa kurz vor ihrem 90. Geburtstag: „Was mach ich mal mit mit meinem gesparten Geld?“ - Meine Antwort: „Ich brauch es nicht!“ Damit war klar, dass es gemeinnützig verwendet werden sollte. Nach einigen Recherchen wurde im Mai 2011 zu Mamas 90. Geburtstag der Ehrentrudisstiftungsfonds unter dem Dach von pro missio aus der Taufe gehoben. Begünstigte sollten die Menschen im Südsudan sein, der 2011 aus dem Norden ausgegliedert wurde und als ein eigener Staat Anerkennung finden sollte. Die Rückkehrer aus dem Sudan sollten Hilfen beim Neuanfang bekommen und die Kinder und Jugendlichen in Bildung und Ausbildung gefördert werden. Dass sich dort alles dramatisch zuspitzen sollte - Hunger, Vertreibung und Krieg inclusive - konnte man damals noch nicht ahnen. Inzwischen habe ich die Hoffnung, dass die Fehden aufhören und die Gelder, außer in die Grundversorgung, die dem Überleben dient, auch in schulische Bildung fließen können. Nach Mamas Tod im November 2014 erhielt die Ehrentrudisstiftung ein Drittel ihres angesparten Geldes. In meinem eigenen Testament ist die von uns gegründete Stiftung natürlich auch bedacht. Ich habe inzwischen gelernt, loszulassen und es freut mich, dass andere von dem, was ich weggebe, leben, ja überleben können. Mein Wunsch ist, möglichst viele Nachahmer zu finden. Es ist einfach schön, teilen zu dürfen. Außerdem „es ist alles nur geliehen...“ Man kann es auch theologisch abrunden und in Anlehnung an ein Lied formulieren: „Der Herr wird nicht fragen: Was hast du alles gespart? Seine Frage wird lauten: Mit wem hast du geteilt - um meinetwillen?“
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