So hilft das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘

Hilfe für geflüchtete Kinder

Als die elfjährige Shahed Ende 2013 mit ihren Eltern und Geschwistern vor dem Krieg in Syrien floh, verließ sie ihre Heimat, ihre Freunde und Verwandten. Im Libanon fand die Familie Zuflucht – wie 1,2 Millionen weitere Syrer. Die meisten sind traumatisiert und von den Strapazen der Flucht gezeichnet. Ein großer Teil der syrischen Flüchtlingskinder hat keinen Zugang zu Schulbildung.

Endlich wieder Schule!

Shaheds Eltern erfuhren von den Schulzentren des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (Jesuit Refugee Service/JRS) und meldeten ihre Tochter an. Die Schule bedeutet für Shahed und die anderen Kinder aus Syrien nach langer Zeit wieder ein kleines Stück Normalität: Nach einem gesunden Frühstück beginnt der Unterricht in Englisch, Französisch, Arabisch und Mathematik. Auch Friedenserziehung gehört zum Programm. Sozialarbeiter und Traumatherapeuten kümmern sich um die Schüler und helfen dabei, die schlimmsten Folgen von Flucht- und Gewalterfahrung zu lindern. Bei regelmäßigen Hausbesuchen verteilen die JRS-Mitarbeiter Lebensmittelpakete und sprechen mit den Familien über ihre Sorgen und Nöte. Shahed kann wieder lachen: „Ich habe mich seit unserer Flucht sehr einsam gefühlt und war sehr traurig. Doch jetzt freue ich mich jeden Tag auf den Unterricht und habe viele neue Freunde gefunden.“

So wird geholfen
Shahed mit ihrer Lehrerin im Schulzentrum des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes in Beirut, © Kindermissionswerk

Ein Beitrag für die Zukunft

Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ unterstützt die wichtige Arbeit des JRS im Libanon, in der Türkei und in Jordanien. Das Programm des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes gibt den Kindern die Chance, in einer geschützten und kinderfreundlichen Atmosphäre zu lernen und mit Gleichaltrigen zusammen zu sein. So bekommt ihr Alltag wieder Struktur, ihr Leben ein Stück Normalität. All das hilft ihnen, mit dem Verlust der Heimat und den schlimmen Erlebnissen fertig zu werden.

Unsere Hotline:
0761 200 785