Neues Selbstvertrauen

Eine hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Perspektiven: In vielen Ländern im Osten Europas sieht die erwachsene Bevölkerung für sich meist nur eine Alternative – die Auswanderung. Frauen und Männer im erwerbsfähigen Alter verlassen ihre Heimat und suchen ihr Glück im westlichen Ausland.

Zurück bleiben die alten Menschen und vor allem die Kinder. Während ihre Eltern im Westen oder Südwesten des Kontinents einer Arbeit nachgehen, kommen sie im besten Fall in die Obhut der Großeltern oder von Verwandten. Diese sind aber häufig mit der Erziehung überfordert. Die Folge: Viele Kinder und Jugendliche laufen von zuhause fort und leben auf der Straße. Dort treffen sie auf Gleichaltrige, um die sich in ihren Familien niemand gekümmert hat oder die vor den Schlägen ihrer überforderten, nicht selten alkohl- und drogenabhängigen Väter und Mütter Reißaus genommen haben. Doch das Leben auf der Straße ist unvorstellbar hart. Dort sind die Kinder und Jugendlichen vielen Gefahren ausgesetzt, nicht selten werden sie Opfer von Menschenhändlern.

Für eine bessere Zukunft
Bildung als Schlüssel für eine bessere Zukunft: Ardian nutzt diese Chance. Der junge Albaner, der zur ethnischen Bevölkerungsminderheit der Roma gehört, lebte lange Zeit auf der Straße und profitiert nun vom Angebot der diözesanen Caritas in Tirana. Renovabis fördert den Verband.


Renovabis unterstützt seine Partner etwa in Albanien, Rumänien oder der Ukraine in ihren Anstrengungen, diesen Kindern wieder ein Dach über dem Kopf zu geben. Im rumänischen Satu Mare oder im ukrainischen Fastiv betreuen Caritas-Mitarbeiter und Ordensleute gemeinsam mit Experten die auch sozial verwahrlosten jungen Erwachsenen. Sie sorgen für ihr Wohl, schaffen die Voraussetzungen für einen Schulbesuch, schenken ihnen neues Selbstvertrauen und vermitteln ihnen nicht zuletzt das Gefühl, geborgen zu sein.

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